Der GastroCoacher – Andreas Bartelt

Andreas Bartelt · Gastronomiexpertise seit über 35 Jahren

Exklusiv für Gastronomen, die gründen wollen

Dein Traum-Restaurant scheitert nicht
an der Idee – es scheitert am
Businessplan.

Wie du als Gastro-Gründer einen bankfähigen Businessplan erstellst – ohne teuren Unternehmensberater, ohne BWL-Studium, ohne monatelange Qual.

Bereits über 35 Jahre Gastronomiepraxis – jetzt als kompakter Online-Kurs. Starte heute und hab deinen bankfähigen Businessplan in wenigen Tagen in den Händen.

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Stell dir vor: Du hast die Idee. Den Standort im Kopf. Vielleicht sogar schon erste Gespräche mit der Bank. Und dann kommt der Moment, in dem jemand sagt: „Wir brauchen Ihren Businessplan."

Und plötzlich ist alles, was so klar schien, irgendwie nebelhaft. Du weißt nicht, wo du anfangen sollst. Du öffnest Excel. Schließt es wieder. Du googelst „Businessplan Vorlage Gastronomie" – und wirst von 200 verschiedenen Meinungen erschlagen.

Willkommen in der härtesten Phase jeder Gründung. Und in der Phase, in der die meisten Gastro-Träume still und leise sterben.

Kennst du diese Momente?

→ Du sitzt nachts vor Zahlen, die du nicht einordnen kannst – und fragst dich, ob du überhaupt der Richtige für diesen Schritt bist.

→ Die Bank hat nach deinem Businessplan gefragt – und du hast noch keinen. Die Eröffnung rückt näher, die Zeit läuft.

→ Du hast einen Berater engagiert, der dir ein 60-seitiges Dokument geliefert hat – das du selbst kaum verstehst und das deine Vision kaum widerspiegelt.

→ Freunde und Familie sagen „mach das nicht" – und du hast kein Dokument, das ihnen das Gegenteil beweist.

→ Oder schlimmer: Du hast schon eine Absage von der Bank kassiert – weil dein Plan nicht überzeugt hat.

Ich sage dir etwas, das die meisten Berater dir nicht sagen: Ein schlechter Businessplan ist die häufigste Ursache dafür, dass Gastro-Gründungen schon vor der Eröffnung scheitern. Nicht die Idee. Nicht der Standort. Nicht das Konzept. Der Plan.

Planung in der Gastronomie
Gastronomie-Gründer

Die Realität hinter jedem Gastro-Traum: Zahlen, Planung, Struktur – bevor auch nur ein Gast die Tür öffnet.

Die erschreckende Wahrheit über Gastronomie-Gründungen 70 % 50 % 30 % Mit Plan scheitern im 1. Jahr ohne klaren Plan Bankabsagen signifikant besser Schätzwerte basierend auf Branchenerfahrung · Der GastroCoacher 2024

Und genau hier komme ich ins Spiel.

Mein Name ist Andreas Bartelt. Ich begleite seit über 35 Jahren Gastronomen – bei Eröffnungen, Restrukturierungen, und ja: auch dabei, Träume zu retten, die kurz vor dem Aus standen. Ich war in der ARD, im ZDF, bei ProSieben Galileo – nicht weil ich theoretisiere, sondern weil ich liefere.

In all diesen Jahren habe ich eines immer wieder beobachtet: Der Businessplan entscheidet. Früh. Und oft unwiederbringlich.

Andreas Bartelt – Der GastroCoacher

Dein Coach

Andreas Bartelt – Der GastroCoacher

Über 35 Jahre Erfahrung in Gastronomie und Hotellerie. TV-Experte bei ARD, ZDF & ProSieben. Bekannt aus Fachpublikationen und als Berater für Gründer, Betriebe und Investoren. Heute gibt er sein Wissen in kompakten Online-Kursen weiter – direkt anwendbar, ohne Umwege.

Was wäre, wenn du deinen bankfähigen
Businessplan in wenigen Tagen selbst erstellst?

Mit Video- und Textanleitungen, die dich Schritt für Schritt von der leeren Seite zu einem überzeugenden, vollständigen Businessplan führen. Mit dem Wissen aus über 35 Jahren Gastronomiepraxis – ohne teuren Berater, ohne Umwege.

So strukturiert, dass Ihr Banker Ja sagt.

Was Kreditentscheider wirklich sehen wollen – und wie der Kurs dich genau dahin führt.

Ein Banker liest täglich Dutzende Businesspläne. Die meisten scheitern nicht an schlechten Zahlen – sie scheitern an fehlender Struktur, unklarer Positionierung und einer Geschichte, die nicht überzeugt. Dieser Kurs bringt dir genau das bei: einen Plan, der beim ersten Lesen überzeugt.

1
Executive Summary – der erste Eindruck entscheidet
Dein Banker liest zuerst die Zusammenfassung. Ist sie schwach, blättert er weiter – oder gar nicht erst um. Du lernst, deine Geschäftsidee auf einer Seite so auf den Punkt zu bringen, dass Interesse entsteht, bevor das erste Zahlenwerk erscheint.
Video- & Textlektion
2
Unternehmenskonzept & Positionierung
Was machst du? Für wen? Warum genau du? Banken vergeben Kredite an Menschen, die wissen, was sie tun. Du formulierst dein Konzept so klar und überzeugend, dass keine Fragen offenbleiben – und Zweifel gar nicht erst entstehen.
Video- & Textlektion
3
Markt- und Wettbewerbsanalyse
„Der Markt ist groß" reicht nicht. Dein Banker will sehen, dass du deinen lokalen Markt, deine Zielgruppe und deine Mitbewerber wirklich kennst. Du erstellst eine strukturierte Analyse, die Kompetenz ausstrahlt – auch ohne Vorkenntnisse.
Video- & Textlektion
4
Dein Unternehmerportrait – die Vertrauensfrage
Banken leihen Geld an Menschen, nicht an Konzepte. Dein persönlicher Hintergrund, deine Qualifikation, deine Motivation – richtig dargestellt, ist das dein stärkstes Argument.
Video- & Textlektion
5
Risiken, Chancen & Gegenmaßnahmen
Wer Risiken benennt, wirkt nicht schwach – sondern professionell. Du lernst, potenzielle Schwachstellen ehrlich und strukturiert darzustellen, inklusive konkreter Gegenmaßnahmen.
Video- & Textlektion
6
Meilensteine & Zeitplan
Von der Anmeldung bis zur Eröffnung: Dein Banker will sehen, dass du weißt, was wann passiert. Du erstellst einen realistischen, klaren Zeitplan, der Seriosität und Planungskompetenz beweist.
Video- & Textlektion
7
Das Bankgespräch – souverän auftreten, sicher abschließen
Der Plan ist fertig – jetzt musst du ihn verkaufen. Du bekommst Musterformulierungen, Antworten auf die häufigsten Banker-Fragen und konkrete Tipps für das Gespräch selbst.
Video- & Textlektion
💡

Das Ergebnis: Ein vollständiger, professionell strukturierter Businessplan – erstellt von dir, mit Wissen aus 35 Jahren Gastronomiepraxis. Bankfertig. Überzeugend. Deiner.

Der Kurs, der den Unterschied macht

Den perfekten Businessplan selbst erstellen

Dies ist kein theoretisches Seminar. Es ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Video- und Textlektionen, die dich von der ersten Idee zu einem vollständigen, bankfähigen Businessplan führt – speziell für die Gastronomie entwickelt, aus der Praxis für die Praxis.

💡
Hilfreicher Tipp
Die im Kurs enthaltenen Texte und Vorlagen helfen dir – und deiner KI – schneller ans Ziel. Nutze sie als Grundlage für eigene Anpassungen: Je mehr du aus den Lektionen in deine eigene Sprache überträgst, desto überzeugender und persönlicher wird dein Businessplan.

Was dich erwartet

Konzept & Positionierung Was macht dich einzigartig?
Deine Idee klar auf den Punkt bringen
Du lernst, dein Konzept so zu formulieren, dass Banken, Investoren und Partner sofort verstehen, wofür du stehst.
Marktanalyse Dein Markt, deine Chancen
Markt und Mitbewerber verstehen
Wer sind deine Gäste? Wie groß ist dein Markt wirklich? Du analysierst mit System – nicht mit Bauchgefühl.
RISIKO CHANCE Risiken & Chancen Sicher planen, überzeugend auftreten
Risiken kennen, Chancen nutzen
Zeig der Bank, dass du die Risiken im Griff hast – das überzeugt mehr als jede Hochglanz-Präsentation.
Kredit bewilligt ✓ Bankgespräch & Präsentation Souverän auftreten, überzeugen
Den Kredit souverän holen
Wie du deinen Plan präsentierst, Fragen selbstsicher beantwortest – und das Gespräch mit einem Ja verlässt.
Dein Weg: Von der Idee zur Eröffnung IDEEKonzept PLANBusinessplan BANKFinanzierung STARTEröffnung ERFOLGDein Restaurant Der GastroCoacher begleitet dich von Schritt 1 bis zur Eröffnung.
35+Jahre Praxiserfahrung in Gastronomie & Hotellerie
100%Praxisbezug – kein Theorie-Seminar
AppZugriff überall – Browser & Smartphone

Das bekommst du

  • Video- und Textlektionen – verständlich, strukturiert, sofort anwendbar
  • Vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Businessplan-Erstellung
  • Praxiserprobte Vorlagen speziell für Gastronomie-Gründungen
  • Marktanalyse-Leitfaden speziell für die Gastronomie
  • Musterformulierungen für Bankgespräche
  • Zugriff über App und Browser – lerne wann und wo du willst
  • Updates bei neuen Inhalten inklusive
  • Direkter Praxisbezug aus über 35 Jahren Gastronomie-Erfahrung

Was du nicht mehr brauchst

  • Teure Unternehmensberater, die deinen Plan nicht kennen
  • Generische Businessplan-Vorlagen aus dem Internet, die nichts mit Gastronomie zu tun haben
  • Monatelanges Rätselraten über Struktur, Marktanalyse und Strategie
  • Ein 80-seitiges Dokument, das du selbst nicht verstehst – und das die Bank nicht überzeugt

Was andere Gründer sagen

★★★★★

„Ich hatte keine Ahnung, wo ich anfangen soll. Der Kurs hat mir gezeigt, wie ein Businessplan wirklich funktioniert – Schritt für Schritt. Meine Bank war beeindruckt. Wir eröffnen im Frühjahr."
Marco S., Café-Gründer, Bayern

★★★★★

„Ich hatte schon eine Absage von der Bank. Mit dem überarbeiteten Plan – nach Andreas' Methode – habe ich beim zweiten Gespräch den Kredit bekommen. Der Kurs hat sich tausendfach bezahlt gemacht."
Selin K., Restaurantgründerin, NRW

★★★★★

„Endlich jemand, der aus der Gastronomie kommt und nicht aus dem Lehrbuch. Andreas erklärt Dinge, die wirklich passieren – und gibt dir Werkzeuge, die du wirklich brauchst."
Thomas B., Gastro-Gründer, Hamburg
Deine letzte Entscheidungshilfe

Du bist nicht allein – auch während du deinen Businessplan erstellst.

Manchmal taucht mitten im Prozess eine Frage auf, die dich aufhält. Ein Detail, das du nicht einordnen kannst. Ein Abschnitt, bei dem du unsicher bist, ob du auf dem richtigen Weg bist. Genau für diese Momente gibt es den persönlichen Support.

Andreas Bartelt
Andreas Bartelt – persönlicher E-Mail-Support Als Kursteilnehmer erreichst du Andreas direkt per E-Mail. Er beantwortet deine Fragen – persönlich, praxisnah und ohne Warteliste.

Kein Chatbot. Kein Callcenter. Sondern der Coach selbst – mit über 35 Jahren Erfahrung – der dir antwortet, wenn du ihn brauchst. Das ist der Unterschied zwischen einem Kurs, den du abbrichst, und einem, der dich ins Ziel bringt.

Deine Entscheidung

Du kannst weiter warten, weiter googeln, weiter hoffen, dass sich irgendwie alles zusammenfügt. Oder du entscheidest dich heute für den strukturierten Weg.

Mit dem Wissen eines Coaches, der selbst Dutzende Eröffnungen begleitet hat. Mit einem System, das funktioniert. Mit einem Ergebnis, das du der Bank vorlegen kannst – und auf das du stolz bist.

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🛡

Meine persönliche Qualitätsgarantie

Dieser Kurs enthält ausschließlich Inhalte, die ich selbst in meiner täglichen Beratungspraxis einsetze. Kein Füllmaterial, keine leeren Versprechen. Wenn du die Inhalte konsequent umsetzt, wirst du einen Businessplan in den Händen halten, der Banken überzeugt – das ist mein Anspruch als GastroCoacher.

Dein Traum-Restaurant wartet. Die Bank wartet. Deine Gäste warten.

Was fehlt, ist der Plan. Und den erstellen wir jetzt – gemeinsam.

P.S. Jeder Tag ohne bankfähigen Businessplan ist ein Tag, an dem dein Standort von jemand anderem gemietet wird. Deine Idee ist gut – aber ohne Plan kommt sie nie auf den Tisch der Bank. Jetzt ist der richtige Moment.

P.P.S. Der Einführungspreis gilt nur für begrenzte Zeit. Sichere dir jetzt den Zugang – und starte noch heute mit der ersten Lektion.

Der GastroCoacher

© Andreas Bartelt · Der GastroCoacher · andreasbartelt.de

Mehrwegpflicht 2024 für die Gastronomie

Mehrweggeschirr für die Gastronomie

Für Gastronomiebetriebe gilt seit dem Jahr 2023 die Pflicht, Mehrwegverpackungen für den Außer-Haus-Service zu nutzen. Was jedoch wird aus den bisher benutzen Einwegbehältern und bestehen Ausnahmen für diese Pflicht? 

Alle Hintergründe und Einzelheiten zur Mehrwegepflicht im Jahr 2024 im Bereich der Gastronomie werden hier in einem Überblick aufgezeigt. 

Weshalb gibt es die Mehrwegepflicht in der Gastronomie?

Durch das Verwenden von Einwegverpackungen entstehen circa 770 Tonnen Müll, und das alleine in Deutschland. Aufgrund der begrenzten Ressourcen der Erde wird der Fokus auf einen nachhaltigen Umgang mit diesen Ressourcen gelegt. Deutschland möchte im Bereich des Recyclings als gutes Beispiel vorangehen und die Nutzung von Mehrweg in vielen Bereichen durchsetzen. 

Durch das neu geschaffene Verpackungsgesetz wird versucht, die Mehrwegquote auf 70 Prozent zu steigern. Diese vorgegebene Prozentzahl beschreibt nur ein Idealziel und ist rechtlich nicht bindend. Mit der Mehrwegepflicht 2024 für die Gastronomie wird versucht, dieses Ziel zu erreichen. 

Nach der Einführung der Labelpflicht im Jahr 2019 für Mehrweg- und Einwegprodukte wurde im Jahr 2022 die Pfandpflicht ausgeweitet. Diese gilt seither für alle Getränkedosen und Kunststoff-Einwegflaschen. Die Mehrwegangebotspflicht ist somit die dritte Stufe, um das gesetzte Ziel zu erreichen. 

Welche Bedeutung hat die Mehrwegepflicht 2024 für die Gastronomie?

Das am 01.01.2023 neu geregelte Verpackungsgesetz schreibt nun so einiges vor. Die wichtigste Aussage bezüglich Verpackungen ist, dass Mehrwegverpackungen bei Lieferung oder Mitnahme von Speisen und Getränken nun verpflichtend sind.

Was bedeutet die Mehrwegepflicht konkret in der Gastronomie?

Werden Getränke und Speisen von Gastronomiebetrieben mittels To-Go oder Außer-Haus-Service angeboten, so müssen zusätzliche Vorgaben eingehalten werden. So müssen zum Beispiel zu den aus Kunststoff bestehenden Einweg-Behältnissen auch Mehrwegverpackungen laut den Paragraphen 33 und 34 Verpackungsgesetz angeboten werden. Diese Regelung gilt auch im Jahr 2024 und wird streng kontrolliert. 

Zudem dürfen die Mehrweg-Optionen nicht schlechter gestellt werden als die Einweg-Varianten. Das bedeutet somit ganz klar: 

Es ist verboten, für Mehrwegverpackungen mehr zu verlangen als für Einwegverpackungen. 

Des Weiteren sind auch weitere Maßnahmen nicht erlaubt, die die Mehrwegverpackungen unattraktiv machen. Werden Mehrwegverpackungen gegen Pfand ausgegeben, so ist diese Vorgehensweise erlaubt. Jedoch gilt dies nur dann, wenn bei Rückgabe das Pfandgeld vom Gastronomen wieder retourniert wird! 

Werden Getränke als To-Go in verschiedenen Größen angeboten, so müssen die Mehrwegbehältnisee in jeder angebotenen Größe vorhanden sein. Bringt ein Gast jedoch einen Behälter zur Mitnahme von Getränken und Speisen mit sich, so ist dieser zu akzeptieren und muss befüllt werden! Es ist daher empfehlenswert, einen Hinweis für Gäste durch einen gut ersichtlichen Aushang zu erstellen. Werden die genannten Pflichten nicht eingehalten, so drohen Sanktionen gegen den Gastronom. 

Gilt die Mehrwegepflicht 2024 für alle Gastronomiebetriebe?

Die Mehrwegepflicht ist keine freiwillige Maßnahme mehr und muss eingehalten werden. Betroffen sind alle Gastronomiebetriebe, die ein To-Go-Angebot für Gäste anbieten.

Zu diesen Betrieben zählen dadurch:

  • Cafés 
  • Bars
  • Tankstellen Shops 
  • Restaurants 

und auch Caterer oder Kantinen. 

Die Mehrwegepflicht muss auch von Lieferdiensten eingehalten werden! Zwar gelten die Lieferdienste nur als Dienstleister im Bereich der Gastronomie, sie müssen jedoch, um wettbewerbsfähig zu bleiben, die Mehrwegepflicht einhalten. 

Ausnahmen bei der Mehrwegepflicht

Kleine Gastronomiebetriebe mit maximal fünf Mitarbeitern oder weniger als 80 m² Ladenfläche werden von der Mehrwegepflicht ausgenommen. Als Kleinbetriebe gelten zum Beispiel Kioske oder Imbisse. 

Die Ausnahmeregelung bedeutet jedoch nicht, dass die Inhaber machen können, was sie möchten. Bringen Gäste eigene Behältnisse mit, um Getränke und Speisen mitzunehmen, so sind die Inhaber ebenfalls verpflichtet, diese Behältnisse zu nutzen. Zudem gilt auch hier die Pflicht der Information der Gäste und Kunden. Ein deutlich sichtbarer Aushang dieser Möglichkeit muss vorhanden sein

Für die mitgebrachten Behältnisse, um außer Haus die angebotenen Getränke und Speisen verzehren zu können, übernimmt alleine der Gast oder Kunde die Verantwortung. Dies wurde laut BMU so geregelt und die Gastronomiebetriebe haben alle geltenden Standards im Bereich Hygiene und den Richtlinien für die Lebensmittelsicherheit einzuhalten. 

Welche Strafen drohen bei Missachtung der Mehrwegepflicht?

Wird die Mehrwegepflicht in der Gastronomie ignoriert, entstehen erhebliche Strafen. Das Verpackungsgesetz hat hier eine detaillierte Regelung aufgestellt und dadurch sollen Wettbewerbsverzerrungen verhindert werden. Die Höhe der Bußgelder für die Nichtbeachtung der Mehrwegepflicht kann bis zu rund 100.000,- € in Einzelfällen betragen. Wird die Hinweispflicht im Gastronomiebetrieb nicht eingehalten, wird ein Bußgeld bis zu circa 10.000,- € fällig. 

Zudem kann die „Abschöpfung der zu Unrecht erzielten Gewinne und das faktische Vertriebsverbot“ angedroht werden. Grund hierfür ist, dass so lange keine Gegenmaßnahmen getroffen werden, kein Verkauf stattfinden darf. Aufgrund dieser Regelungen sollte ein Gastronom eine Missachtung der Gesetze tunlichst vermeiden. 

Das bedeutet für Gastronomen, dass außer Einwegbehältnissen auch Mehrwegbehältnise zur Verfügung gestellt werden müssen. Zudem muss er Kunden auf die gesetzliche Regelung der Mehrwegepflicht hinweisen. 

Mehrwegprodukte in der Gastronomie – was ist geeignet?

Die bereits im Jahr 2023 eingetretene Mehrwegepflicht bringt bei den Gastronomen immer wieder die Frage, welche Produkte geeignet sind. Der Handel hat sich jedoch schon auf das neue Gesetz eingestellt und bietet ein außerordentlich breit gefächertes Sortiment auf dem Markt. Hier finden sich wiederwertbare Gläser, Geschirr und auch Besteck. 

Bei der Wahl der Produkte sollte auf folgendes geachtet werden:

  • Schadstofffreie Produkte wählen 
  • die Produkte sollten zu 100 Prozent auslaufsicher und luftdicht sein 
  • wenn möglich, sollte das Mehrweggeschirr spülmaschinenfest sein 
  • platzsparendes Design aufweisen 
  • Hitzebeständig sein, um etwaige Schäden zu vermeiden 

Mittlerweile bieten Dienstleister sogar bereits Mehrweggeschirr zum Mieten oder Leihen an. Zudem stellen sie auch das Mehrweggeschirr zum Kauf zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Dienstleister ergeben sich also einige Vorteile. So zum Beispiel wird der Zeitaufwand zur Suche des richtigen Mehrweggeschirrs eingespart. Zudem fällt das Bestellen und das Übernehmen der Lieferung weg. Ein weiterer Vorteil ist, dass für die Vermarktung der Mehrwegbecher und Schalen auch das Werbematerial zur Verfügung gestellt wird. 

Das Mehrwegsystem kann jedoch höhere Kosten mit sich bringen. Es sollte daher sorgfältig abgewogen werden, worauf die Entscheidung fällt. 

Fazit

Durch die Mehrwegepflicht führt kein Weg an Mehrwegverpackungen im gastronomischen Bereich vorbei. Durch die Verpflichtung, Mehrwegverpackungen zu nutzen, wird der Müll reduziert und die Erde geschont. 

Die Mehrwegepflicht in der Gastronomie bleibt im Jahr 2024 bestehen und wird auch im Jahr 2025 weitergeführt werden. Mehrwegsysteme sind daher in der Zukunft unabdingbar um Produkte To-Go anzubieten. Die Missachtung der Mehrwegepflicht führt zudem zu hohen Bußgeldern oder gar zur Stilllegung des Betriebes. Nicht zu vergessen, dass auch die Hinweispflicht für  Kunden und Gäste eingehalten werden muss.

Bild von Andreas Bartelt
Andreas Bartelt

Wir leben Gastronomie! Mein langjähriges Wissen teile ich gerne mit dir.

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